Themen, die mir am Herzen liegen
Zu diesen Themen denke und arbeite ich, entwickle Ideen, biete Workshops und Vorträge an – und freue mich besonders über Austausch und gemeinsame Diskussionen. Wenn dich etwas davon anspricht oder du Fragen hast, melde dich gerne. Ob du Beratung, Begleitung oder einfach nur ein Gespräch suchst – wir können gemeinsam schauen, was für dich passt.
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Gleichwürdigkeit im Zusammenleben und Arbeiten mit Tieren
Tiere fühlen, denken und kommunizieren wie wir Menschen können wie wir – haben sie dann nicht auch ein Recht darauf, dass wir ihre Empfindungen, Ideen, Bedürfnisse und Wünsche genauso ernst nehmen wie wir es uns von Menschen untereinander wünschen? Unsere Beziehung zu ihnen sollte deshalb von Gleichwürdigkeit und Partnerschaft geprägt sein.
In der Realität jedoch entscheiden oft wir für und bestimmen über sie hinweg. Dabei spüren wir, die wir mit Hunden, Katzen, Pferden oder anderen Tieren leben: Unsere tierischen Partner haben Gefühle - sie trauern, lieben und freuen sich, sind loyal, suchen Nähe und zeigen Stress, z.B. wenn sie uns vermissen. Die Forschung bestätigt es mittlerweile, was wir schon ahnten: Unsere Tiere verfügen über gleiche Emotionen und Gefühle wie wir Menschen und haben bemerkenswerte soziale Fähigkeiten.
Die Frage ist nun: Wie kann ein respektvolles und partnerschaftliches Zusammenleben aussehen – eines, das die Individualität und Wünsche des Tieres berücksichtigt, ohne es zu vermenschlichen und ihm dabei auch ein artgerechtes, erfülltes Leben ermöglicht? Wenn uns das gelingt, kann die Bindung zu unseren Tieren eine besondere Tiefe entwickeln. Auch in der gemeinsamen Arbeit – ob im Alltag oder im Beruf – wird das Miteinander harmonischer und das gegenseitige voneinander Lernen für beide Seiten vertieft.
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Beratung und Begleitung von Tiergestützten Interventionen im pädagogischen Bereich
Meine Ausbildung zur Fachkraft für Tiergestützte Interventionen in der Wedemark vermittelte das Fachwissen um tiergestützte Maßnahmen in pädagogisch/therapeutischen Einrichtungen zu begleiten (wie z.B. den Einsatz eines Schulbegleithundes, die Haltung unterschiedlicher Tiere oder Projekte mit Naturerlebnissen.) Ziel ist immer, Mensch und Tier in ihrer Begegnung so zu unterstützen, dass beide davon profitieren.
Schulbegleithund und Kind in der Förderschule
Therapiebegleithund bei der Physio- und Ergotherapie
Tiergestütze Intervention in einer Senioreneinrichtung -
Förderung der Unterstützten Kommunikation mit dem Partner Hund
Kinder, die über keine Lautsprache verfügen, müssen lernen, sich mithilfe elektronischer Kommunikationshilfen sowie auch über Körpersprache auszudrücken – ein oft langwieriger und herausfordernder Prozess für alle Beteiligten.
Wenn ein Hund in diesen Lernweg einbezogen wird, geschieht vieles leichter und spielerischer. Kind und Hund starten zusammen mit wenigen identischen zu lernenden Wörtern (z.B. auf besprechbaren Tasten, die Kind und Hund nutzen), und Gesten/Gebärden, die beide verstehen und das Kind ggf. auch selbst einsetzen wird. Den Hund als Sprachvorbild zu sehen, gelingt den Kindern schnell, ihre Motivation ist hoch. Die als gemeinsames Spiel mit dem Hund aufgebauten Fördersituationen sind hochmotivierend und erfolgreich!
Dieses Konzept kann in der Therapie, in der Schule und natürlich auch mit dem Familienhund zuhause umgesetzt werden.
Hund kommuniziert seinen Wunsch per besprechbarer Taste
Hund sagt „stopp“ und „weiter“:
2 Wörter, mit denen das Geschehen
gesteuert werden kann